Die neueste Ausgabe des “Zebis E-Journal”

behandelt das Thema :

Zwischen Persönlichkeitsbildung und Kompetenzerwerb: Ethik für Soldaten

Der Lebenskundliche Unterricht in der Praxis

Euro-ISME möchte zur Debatte beitragen! Deshalb nutzen wir das Erscheinen dieser neuen Ausgabe des Zebis E-Journal für eine breitere Debatte und rufen unsere Mitglieder und Freunde dazu auf, sich nicht nur europaweit, sondern gerade auch transatlantisch an der Diskussion über  die Bedeutung von Charakterbildung zu beteiligen.

Mit der Ausgabe 2/2019 seiner Halbjahres-Schrift initiiert das Hamburger “Zentrum für Ethische Bildung in den Streitkräften”, welches eines unserer wichtigsten Institutionellen Mitglieder ist, eine Debatte über dieses sehr komplexe Thema, welches nicht nur für die Bundeswehr und ihre Soldaten von Bedeutung ist, sondern auch direkt die Europäische Militärethik als Ganzes betrifft.

Wir stellen unsere Plattform sehr gerne wieder für Ihre Kommentare zur Verfügung.

Nach einer Definition des Sozialethikers Thomas Bohrmann liegt militärischer Berufsethik als einer Bereichsethik das Anliegen zugrunde, gesamtgesellschaftlich gültige und dem militärischen Bereich vorgeordnete ethische Prinzipien – wie Menschenwürde oder Gerechtigkeit – unter den Bedingungen des spezifischen Handlungs- und Erfahrungsraums „Militär“ zu untersuchen.

Was bedeutet dies für die ethische Bildung in den Streitkräften?

Grundlage des soldatischen Verhaltens bildet das durch persönliche Erfahrung geprägte Gewissen als letzte Instanz der Entscheidungsfindung. Angesichts der moralischen Herausforderungen, die sich dem Soldaten in Konfliktsituationen stellen können, bedarf es einer kontinuierlichen Bildung des Gewissens.

Da der Soldat aber nicht nur vor seinem Gewissen, sondern auch für sein Gewissen verantwortlich ist, kommt hier der Militärseelsorge die Aufgabe zu, bei der Gewissensbildung Orientierungshilfe zu leisten.

Was heißt dies für die Bildungsformate des zebis?

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